Willkommen im TOKOL e.V. Forum!
Unser Forum erkennt Sie derzeit als Gast ohne Schreibrechte.

Bitte melden Sie sich HIER im Forum an oder erstellen Sie sich HIER ein kostenloses Benutzerkonto im TOKOL e.V. Forum,
damit Sie den vollem Umfang unseres Angebot nutzen können. Wir freuen uns auf Sie!

April 24, 2014, 01:13:09
 
Seiten: [1] |   Nach unten
Senden Sie dieses Thema | Drucken
Autor Thema: Kosten für Test
Makaveli
Forum-Mitglied

Beiträge: 91



« am: November 11, 2005, 15:59:05 »

Hallo. Ich würde gerne wissen, ob ein passender Test von der Krankenkasse gezahlt wird (wahrscheinlich nicht), bzw. ob es stimmt, dass er DANN gezahlt wird, wenn der Test in einer (bzw. von einer) Kliniku  erhoben wird..Wenn ja wo liegt der Haken? Dann würde ja jeder zu einer Klinik gehen...?

Grüße
Moderator informieren   Gespeichert
xxx
Forum-Mitglied

Beiträge: 4.572



« Antwort schreiben #1 am: November 11, 2005, 16:03:41 »

Du meinst einen Test auf Hochbegabung? Wozu sollte den eine Kasse bezahlen und wozu sollte man deswegen in eine Klinik gehen? Soweit ich weiss, ist Hochbegabung keine behandlungswürdige Krankheit, sondern eher ein Segen.

- -xxx-
Moderator informieren   Gespeichert
Jochen Bantz
TOKOL e.V.-Vorstand

Beiträge: 13.368



« Antwort schreiben #2 am: November 11, 2005, 16:05:38 »

hallo makaveli,

normalerweise wird der test von der kasse übernommen sofern er im rahmen einer gesamtdiagnose gestellt wird, zum beispiel um hochbegabung auszuschließen, ich würde dir aber www.mensa.de empfehlen, dort kannst du sehr günstig einen iq test machen, zumal es dort schon einen vortest mit sofortiger auswertung gibt.

schau mal hier http://www.mensa.de/index.php?id=65

ansonsten wäre es sehr gut zu wissen ob es dabei um dich geht oder eines deiner kinder.

lieben gruß
jochen
Moderator informieren   Gespeichert

ehemaliger Benutzer
Gast

« Antwort schreiben #3 am: November 11, 2005, 17:31:32 »

Moin,

der Mensatest ist ein einfacher IQ-Test und sagt über Hochbegabung wenig aus. Man muß in kurzer Zeit viele Aufgaben lösen, wie in den Onlinetests auch.

Nun kann ein AD(H)Sler sich nicht 2 Stunden unter Hochdruck konzentrieren, was dann?

Ich habe mir echte Hochbegabtentests angesehen, das wird ohne Zeitdruck und nach speziellen kognitiven Fähigkeiten gewertet. Meiner Meinung nach ist der Mensatest eine Farce und gibt nur ein allgemeines IQ-Ergebnis ab.

Schau mal unter highpotentialssociety.org die Tests an, DAS sind Hochbegabtentests.

LG,
Ellie
Moderator informieren   Gespeichert
Jochen Bantz
TOKOL e.V.-Vorstand

Beiträge: 13.368



« Antwort schreiben #4 am: November 11, 2005, 17:40:41 »

liebe e.,

ich meinte auch nicht den online test aber er kann einen hinweis liefern... Smiley

jochen
Moderator informieren   Gespeichert

Zitronensorbet
Forum-Mitglied

Beiträge: 111



« Antwort schreiben #5 am: November 11, 2005, 17:48:00 »

Na der Online - Test... der ist ja ein Witz. Den habe ich auch schon mal aus Spass gemacht. Aber so zur Orientierung find ich den nicht schlecht. Ich denke wer da nicht sehr weit kommt, der kann die ganze Thematik für sich vergessen, weil  2h muss man sich da nicht konzentrieren.
Ansonsten würde ich den HAWIE oder so nehmen, das sind zwar Dinosaurier der Diagnostik, aber habe verschiedene Unterskalen und Hochbegabung muss nun mal nicht  nur auf einen Bereich beschränkt sein.
Das zahlt keine Kasse dieser Erde, warum auch. Da hat xxx vollkommen recht.

Die Tests auf der Seite highpotentialssociety.org sind aber auch relativ zu sehen, erstens hast du alle Zeit dieser Welt und zweitens kannst du alle Hilfsmittel dazu nutzen die man findet. Mh, bin da etwas skeptisch.

Wie gesagt, ich würde einen standartisierten Test nehmen, die sind am reliabelsten, validesten und objektivsten.
Moderator informieren   Gespeichert
Makaveli
Forum-Mitglied

Beiträge: 91



« Antwort schreiben #6 am: November 11, 2005, 20:28:47 »

Also bei dem kurzen Online-Test hab ich bloß die Frage mit Den Haag nicht richtig beantwortet (so eine Frage dürfte aber auch eher ein angefechtetes Kriterium sein).

Warum sollte eine Krankenkasse so einen Test zahlen, wenn es keine behandlungswürdige Krankheit ist? Z.B. als Ausschlussdiagnose bei ADHS oder dem Asperger Syndrom. Was sie sollte interessiert mich aber nicht, sondern nur wie es tatsächlich ist (was alles sein sollte aber nicht so ist...).

@Jochen: Muss ich davon ausgehen, dass so ein Test als Ausschlussdiagnose bei Kindern eher als bei Erwachsenen im Rahmen einer Gesamtdiagnose für nötig gehalten und von der Kasse erstattet werden dürfte?
Moderator informieren   Gespeichert
xxx
Forum-Mitglied

Beiträge: 4.572



« Antwort schreiben #7 am: November 11, 2005, 20:47:09 »

Warum sollte eine Krankenkasse so einen Test zahlen, wenn es keine behandlungswürdige Krankheit ist? Z.B. als Ausschlussdiagnose bei ADHS oder dem Asperger Syndrom. Was sie sollte interessiert mich aber nicht, sondern nur wie es tatsächlich ist (was alles sein sollte aber nicht so ist...).

Schriebst Du aber nicht.

Also mal ein Beispiel: meine Tochter hat ADHS, wurde diagnostiziert an der LMU in München. die Diagnose dauerte insgesamt einige Wochen, ein winziger Teil davon war auch ein Intelligenztest. Darum ging es aber nicht. Es war eine ADHS Diagnose, darum ging es. HB spielt bei solcherlei Diagnostiken nur eine untergeordnete Rolle. Daher stellt sich die Frage "zahlt die Kasse einen IQ Test" gar nicht. Die Frage lautet: "Zahlt die Kasse eine ADHS Diagnose".

Unter diesem Gesichtspunkt hier übrigens dann auch off-topic, sollte besser zu ADHS Allgemein rein.


- -xxx-
Moderator informieren   Gespeichert
Jochen Bantz
TOKOL e.V.-Vorstand

Beiträge: 13.368



« Antwort schreiben #8 am: November 11, 2005, 20:52:23 »

nein tom muss, nicht kann hier bleiben.

also grundsätzlich wird der iq test nur in einer gesamtdiagnosestellung von der kasse übernommen, das muss nicht nur adhs sein, das kann auch asperger oder ähnliches sein. in der regel wird das überwiegend bei kindern gemacht.

du kannst natürlich deinen arzt fragen ob er bei deiner diagnosestellung einen iq test einfließen lässt, dass liegt allerdings im ermessen des arztes...

lieben gruß
jochen
Moderator informieren   Gespeichert

Makaveli
Forum-Mitglied

Beiträge: 91



« Antwort schreiben #9 am: November 11, 2005, 21:16:05 »

Danke für die Antworten erstmal.

Zitat
Warum sollte eine Krankenkasse so einen Test zahlen, wenn es keine behandlungswürdige Krankheit ist? Z.B. als Ausschlussdiagnose bei ADHS oder dem Asperger Syndrom. Was sie sollte interessiert mich aber nicht, sondern nur wie es tatsächlich ist (was alles sein sollte aber nicht so ist...).


Schriebst Du aber nicht.

Naja ich hab gefragt, ob so ein Test von der Krankenkasse gezahlt wird oder nicht, woraufhin Du geschrieben hast: warum SOLLTE er von der Krankenkasse gezahlt werden, woraufhin ich wiederum geschrieben, hab dass mich nur interessiert OB er gezahlt wird und nicht ob er gezahlt werden SOLLTE. Ich weiß nicht was ich da nicht geschrieben haben sollte, aber nun gut...

Zitat
Also mal ein Beispiel: meine Tochter hat ADHS, wurde diagnostiziert an der LMU in München. die Diagnose dauerte insgesamt einige Wochen, ein winziger Teil davon war auch ein Intelligenztest. Darum ging es aber nicht. Es war eine ADHS Diagnose, darum ging es. HB spielt bei solcherlei Diagnostiken nur eine untergeordnete Rolle. Daher stellt sich die Frage "zahlt die Kasse einen IQ Test" gar nicht. Die Frage lautet: "Zahlt die Kasse eine ADHS Diagnose".

Gut möglich, dass HB dabei nur eine untergeordnete Rolle spielt, aber deswegen stellt sich für mich persönlich trotzdem die Frage ob, wenn ein IQ-Test miterhoben wird dieser von der Kasse gezahlt wird, oder ob ich dafür selbst "blechen" muss.

Das meine Krankenkasse eine ADHS-Diagnose zahlt, muss denk ich nicht in Frage gestellt werden und dann behauptet werden, dass das besser in das ADHS-Forum passt, wenn's mir darum jetzt gar nicht geht...
Moderator informieren   Gespeichert
FordPrefect
Forum-Mitglied

Beiträge: 377



« Antwort schreiben #10 am: November 11, 2005, 21:21:37 »

Ich könnte mir vorstellen, dass sowohl Arzt als auch KK Ermessensspielräume haben.
Ein Anruf bei der eigenen KK sollte doch in jedem Fall für Klarheit sorgen, oder?

lg, Holger
Moderator informieren   Gespeichert
xxx
Forum-Mitglied

Beiträge: 4.572



« Antwort schreiben #11 am: November 11, 2005, 21:22:15 »

Ach ich hab es satt mir die Worte verdrehen zu lassen. Wenn Du eine ADHS Diagnose bezahlt bekommst, dann auch den dazugehörigen IQ Test, ist doch ganz einfach. Das ist eigentlich auch die ganze Zeit meine Rede (die der anderen auch).

- -xxx-
Moderator informieren   Gespeichert
Zitronensorbet
Forum-Mitglied

Beiträge: 111



« Antwort schreiben #12 am: November 11, 2005, 23:26:32 »

xxx mal zustimme.
.
.
.
.
Aber wenn du so auf deinem IQ Test bestehst, dann geh doch in irgendeine Beratungsstelle im pädagogischen Kontext, die haben eine ganze Testbatterie.
Moderator informieren   Gespeichert
ehemaliger Benutzer
Gast

« Antwort schreiben #13 am: November 12, 2005, 14:12:09 »

Moin,

meine Erfahrung ist, daß bei Erwachsenen während der AD(H)S-Diagnose kein IQ-Test gemacht wird, lt. meinem Doc kann ich das machen lassen (HAWIK Erwachsene), das kostet mich dann aber bei 400,- Euronen.

Bei meiner Tochter war der HAWIK mit drin und wurde natürlich von der Kasse übernommen.

Den IQ-Test bei Mensa habe ich mitgemacht, es ist ein stinknormaler IQ-Test auf Zeit, kein Hochbegabungstest! Soo schlecht schnitt ich da auch nicht ab, aber 2 Stunden hielt ich damals nicht durch, meine Konzentration ging nach kurzer Zeit spürbar flöten.

Wenn Intelligenz nach Leistung bemessen werden soll, mag das eine gewisse Aussage haben, aber Hochbegabung ist mehr bzw. etwas anderes als in 10 Minuten 20 Aufgaben im Schnellverfahren zu lösen.

Aussagekräftiger sind Tests die über einen ganzen Tag gehen und nahezu alle Bereiche abdecken. Bisher habe ich zwei solcher Testungen mitgemacht, einmal von der Schule aus und einen als Ausbildungsprüfung bei Vater Staat. Dort wurden neben den "Mensa-Ratzfatz-Fragen" auf Zeit noch Allgemeinwissen, Denkfähigkeit ohne enges Zeitlimit in mehreren Bereichen, ein Aufsatz etc. gemacht bis hin zu einem psychologischen Abschlußgespräch.

Bei meiner Tochter waren es auch zwei Tests, einmal beim Arzt das "Schnellverfahren" HAWIK und einer der einen Schultag dauerte beim schulpsychologischen Dienst. Ich denke es liegt in der Natur der Sache, daß der letztere Test wesentlich aussagekräftiger ist und das Schnellverfahren nur ein Schnappschuß sein kann. Die ergebnisse bei mir und meiner Tochter sind nämlich ähnlich, wir haben relativ im Schnelltest "vergeigt" und gelten bei dem ausgiebigen Test als höher begabt.

Bringt eine Diagnose HB überhaupt etwas? Alle Leute, die ich kenne und sich als hochbegabt bezeichnen haben dadurch keine Vorteile gehabt.

LG,
Ellie
Moderator informieren   Gespeichert
TimHunter
Forum-Mitglied

Beiträge: 614



« Antwort schreiben #14 am: November 12, 2005, 14:24:24 »

@e.
das frage ich mich auch, was weiss ich denn, wenn es mir bestätigt wird oder nicht, mal abgesehen davon das ich mich für HB halte.
Das einzige wäre etwas zu entdecken, das ich noch kannte und ausbauen könnte...
und erzählen würde ich das, glaube ich, ersteinmal nicht... und sei es um anderen kein "dofes" Gefühl zu vermitteln.
Das geht ja schon beim Schulabschluss los, das sich Menschen "dööfer" fühlen, wenn sie wissen, das ein
Abschluss mit anderen Möglichkeiten vorliegt....

Da ich demnächst einen Arzttermin habe, frage ich mich, ob ich diese Frage stelle...
Aber eben wozu?
Moderator informieren   Gespeichert
TimHunter
Forum-Mitglied

Beiträge: 614



« Antwort schreiben #15 am: November 12, 2005, 14:29:15 »

was die Kosten angeht, so habe ich neulich gesehen, das es da Unterschiede bei den Kassen gibt.
Der einen Kasse reicht es zur Kostenübernahme, wenn ein Arzt die medizinische Notwendigkeit bescheinigt.
Die andere schalten Gutachter oder den Medizinischen Dienst ein und der kann dann ablehnen.

Es ist also sowohl vom Arzt als auch von der Krankenkasse abhängig und ist nicht einfach mit ja oder nein zu beantworten...
Moderator informieren   Gespeichert
Jochen Bantz
TOKOL e.V.-Vorstand

Beiträge: 13.368



« Antwort schreiben #16 am: November 12, 2005, 15:21:14 »

Bringt eine Diagnose HB überhaupt etwas? Alle Leute, die ich kenne und sich als hochbegabt bezeichnen haben dadurch keine Vorteile gehabt.

ich hätte da ne hochbegabung abzugeben, ca. 36 jahre alt, noch im sehr guten zustand, da selten in der kindheit eingesetzt eher unterdrückt, heute einigermassen funktionstüchtig, ansonsten oft nervend und zum teil belastend.

preiß, also ich wäre bereit nen 1000ender drauf zu legen, wenn sie mir einer abnimmt!!! Zwinkernd
Moderator informieren   Gespeichert

ginko1
Forum-Mitglied

Beiträge: 252



« Antwort schreiben #17 am: November 12, 2005, 16:05:27 »

Lass mich raten .

Deeeeeineeee Frau ?

 Grinsend






p.s. total lustig
Moderator informieren   Gespeichert


Der Mensch kann wohl tun was er will, aber er kann nicht wollen was er will.
Artuhr Schopenhauer

Lachnummern: 1.Datenschutz 2.Bildung 3.Respekt 4.Verständniss 5.Arbeit
Zitronensorbet
Forum-Mitglied

Beiträge: 111



« Antwort schreiben #18 am: November 12, 2005, 17:52:06 »

400 Euro???

Dafür bekommt man doch schon den ganzen Testkoffer.... !
Moderator informieren   Gespeichert
Makaveli
Forum-Mitglied

Beiträge: 91



« Antwort schreiben #19 am: November 12, 2005, 18:19:38 »

@xxx: Ich hab Dir die Worte nicht verdreht und was meinst Du würde ich denn für Antworten kriegen, wenn ich dieses Posting im ADHS-Forum gemacht hätte? "Hier gibts doch extra ein HB-Forum. Geh bitte da hin.";-). Ich finds auch besser, das hier zu fragen, weil hier wahrscheinlich (auch wenn vielleicht nur relativ gesehen) mehr Leute sind die eine HB-Diagnose hinter sich haben als im ADHS-Forum...

Was es mir bringen würde, ist 'ne ganz andere Geschichte, aber ich erwarte auch nicht, dass ich dadurch plötzlich wahnsinnige Vorteile hätte und würd's auch sicherlich niemandem auf die Nase binden oder mich als was besseres fühlen...
Moderator informieren   Gespeichert
Seiten: [1] |   Nach oben
Senden Sie dieses Thema | Drucken
Gehe zu: