Pathologischer Internetgebrauch - Epidemiologie, Diagnostik, komorbide Störungen und Behandlungsansätze

Zusammenfassung:

Im Jahr 2009 kann auf eine 40-jährige Geschichte des Internets zurückgeblickt werden. Während die meisten Nutzer das Internet in der Regel kontrolliert gebrauchen, entwickelt sich bei anderen ein Verlust der Fähigkeit, die Häufigkeit und Dauer der Internetaktivitäten zu begrenzen. Mit wachsendem Ausmaß können der exzessive Zeitverbrauch und die Einengung des Verhaltensraums zu dramatischen psychosozialen Konsequenzen führen. Ein solches Phänomen wird als „pathologischer Internetgebrauch“ bezeichnet. Im Auftrag des Bundesministeriums der Gesundheit wurde ein Systematisches Review der seit 1996 publizierten wissenschaftlichen Literatur erstellt. Die Hauptergebnisse werden in der vorliegenden Übersichtsarbeit präsentiert. Angaben zur Prävalenz des pathologischen Internetgebrauchs sind aufgrund methodischer Schwierigkeiten bei der Diagnose dieses neuen Störungsbildes zurückhaltend zu beurteilen. In internationalen Studien schwankendie Angaben zwischen 1,6% und  8,2%.

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